Irgendwann wachte ich wieder auf und tatsächlich, Chris saß immer noch auf dem Stuhl neben meinem Bett und beobachtete mich. "Na, Kleines. Hast du gut geschlafen." Ich lächelte sanft und nickte. "Wie ein Baby", kicherte ich. Plötzlich stand er auf und wollte mein Zimmer verließen, doch ich rief hinterher: "Hey, Mister! Wohin gehst du?" Er drehte sich um und sagte entspannt: "Ich hole eine Schwester, damit sie dir deine Medikamente und dein Essen bringt. Hast du damit ein Problem?" Wir lachten beide. Nach nicht einmal 2 Minuten kam er mit zwei hübschen Schwestern in mein Zimmer. "Gut, dass Sie wieder bei sich sind. Wie fühlen Sie sich im Moment?" "Eigentlich ziemlich gut. Darf ich heute schon raus?", fragte ich in der Hoffnung wirklich noch am selben Tag das Krankenhaus verlassen zu können. Die jüngere Krankenschwester notierte sich etwas und sah mich dann besorgt an. "Das geht leider nicht. Ich würde gerne einen Moment mit Ihnen alleine reden. Wäre das in Ordnung?", fragte Sie mich und sah dabei auch Christopher an. Wir beide nickten und er verließ das Zimmer.
"Was gibt es denn, das keiner mitbekommen soll?" "Ich würde gerne einen Psychologen hinzuziehen", sagte sie mit ernster Miene. Mir fiel die Kinnlade runter. "Moment, bitte was? Was hat das jetzt mit meinem Aufenthalt hier zu tun?" "Ihr... Freund? Nun ja, er hat mir erzählt, dass bei Ihnen gerade einiges daneben läuft und..." "Ich bitte Sie darum, dass sie mich duzen, ich fühle mich sonst so alt." Ich lächelte kurz und dann fuhr sie fort. "Ok, ich bin zwar keine Ärztin, aber wenn ich ehrlich bin, solltest du für eine Weile hier bleiben, damit du dich erholen kannst und die Schicksalsschläge etwas verarbeiten kannst. Herr Hint hat mir erzählt, was mit deinen Eltern passiert ist und dass ihr eine Affäre habt, beziehungsweise er eine richtige Beziehung mit dir möchte, aber das erst möglich ist, sobald die Scheidung vollbracht ist. Und keine Angst, die Kosten für deinen Aufenthalt werden von ihm übernommen." Ich verstand für einen Moment nur Bahnhof. "Was hat das aber mit meinem Aufenthalt hier zu tun?", fragte ich etwas genervt, denn genau das wollte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht. Ich wollte mein Zimmer, mein Bett und meinen besten Freund Tobias. "Christina, dein Leben ändert sich komplett und ich muss dir leider sagen, dass dein Gehirn damit noch nict zurecht kommt. Und das weiß ich, weil du sehr unruhig schläfst und jetzt erzähle mir bitte nicht, dass das nicht wahr ist. Du hast Angst und das ist normal und deshalb wollen wir dir helfen, dass du das verarbeitest und lernst, so zu leben, wie es gerade der Fall ist." Plötzlich hatte ich wieder die Bilder meiner Eltern vor Augen, wie sie im Auto saßen und kurze Zeit später sah ich schwarz. Meine Augen tränten wieder. Ich schluchzte einmal und schon wurde die Tür aufgeschmissen und ein besorgter Chris kam herein gerannt. "Schsch, was ist passiert?", fragte er und nahm mich in den Arm. Ich ließ wieder einmal alles an seiner Brust raus und schluchzte ohne Ende. Er küsste meinen Scheitel und strich mir über den Rücken. "Herr Hint, reden Sie noch einmal mit ihr. Wir wollen hier schließlich alle nur das Beste für sie." 5 Sekunden später hörte ich, wie sich eine Tür schloss und versuchte mich dann wieder zu beruhigen. Nach 5 Minuten saßen wir immer noch so da, mit dem Unterschied, dass ich aufgehört hatte zu weinen. "Ist es jetzt besser?", fragte er mich flüsternd. Ich nickte und löste mich aus seiner Umarmung, bevor ich mir die getrockneten Tränen aus dem Gesicht wischte. "Die Schwester hat recht. Keine Angst, ich werde dich jeden Tag besuchen und bestimmt auch all deine engsten Freunde, wie Tobias. Wir wollen, dass du mit all dem Chaos zur Zeit klar kommst. Das ist die Sache mit deinen Eltern, dann das Erbe, dann der 'Schulwechsel' und dann auch noch das mit uns beiden und Janna." Er sah mich erwartungsvoll an, aber ich hatte keine Antwort parat. "Chris, ich ..." "Sag jetzt erst einmal nichts. Es ist sowieso Essenszeit und nach einer kleinen Stärkung weißt du bestimmt mehr." Ich nickte und wir küssten uns kurz, bevor die Tür wieder aufging und diesmal die ältere Schwester reinkam und mir das Essen auf meinen Beistelltisch stellte. "Guten Appetit", sagte sie noch, bevor sie mein Zimmer wieder blitzschnell verließ.
Ich aß in Ruhe und Chris sah mir dabei zu. "Möchtest du auch etwas von der Gemüselasagne?", fragte ich ihn mit vollem Mund. Er winkte nur lächelnd ab und sah auch sein Handy. Sein Blick sah nervös aus, also musste ich nachfragen: "Ist es Janna? Was ist los?" Er hörte mich anscheinend nicht, also fragte ich noch einmal, aber dieses Mal etwas lauter: "Hallo?! Erde an Christopher?! Ist das Janna?!" Er schaute schnell zu mir hoch und nickte sofort. "Sie fragt, wo ich bin aber das interessiert sie nicht. Ich mache mal mein Handy aus und..." "Nein warte. Ruf sie an und frag sie, was sie will. Ich essen hier in Ruhe weiter, dann weiß ich wenigstens, dass ich nicht beobachtet werde, während ich esse." Er lächelte, gab mir einen Kuss auf die Stirn und verließ mein Krankenzimmer. 'Was sie dann wohl besprechen?', fragte ich mich. Zunächst wollte ich versuchen zu lauschen, aber ich entschied recht schnell dagegen und aß lieber in Ruhe mein Mittagessen zu Ende.
"Was gibt es denn, das keiner mitbekommen soll?" "Ich würde gerne einen Psychologen hinzuziehen", sagte sie mit ernster Miene. Mir fiel die Kinnlade runter. "Moment, bitte was? Was hat das jetzt mit meinem Aufenthalt hier zu tun?" "Ihr... Freund? Nun ja, er hat mir erzählt, dass bei Ihnen gerade einiges daneben läuft und..." "Ich bitte Sie darum, dass sie mich duzen, ich fühle mich sonst so alt." Ich lächelte kurz und dann fuhr sie fort. "Ok, ich bin zwar keine Ärztin, aber wenn ich ehrlich bin, solltest du für eine Weile hier bleiben, damit du dich erholen kannst und die Schicksalsschläge etwas verarbeiten kannst. Herr Hint hat mir erzählt, was mit deinen Eltern passiert ist und dass ihr eine Affäre habt, beziehungsweise er eine richtige Beziehung mit dir möchte, aber das erst möglich ist, sobald die Scheidung vollbracht ist. Und keine Angst, die Kosten für deinen Aufenthalt werden von ihm übernommen." Ich verstand für einen Moment nur Bahnhof. "Was hat das aber mit meinem Aufenthalt hier zu tun?", fragte ich etwas genervt, denn genau das wollte ich zu dem Zeitpunkt gar nicht. Ich wollte mein Zimmer, mein Bett und meinen besten Freund Tobias. "Christina, dein Leben ändert sich komplett und ich muss dir leider sagen, dass dein Gehirn damit noch nict zurecht kommt. Und das weiß ich, weil du sehr unruhig schläfst und jetzt erzähle mir bitte nicht, dass das nicht wahr ist. Du hast Angst und das ist normal und deshalb wollen wir dir helfen, dass du das verarbeitest und lernst, so zu leben, wie es gerade der Fall ist." Plötzlich hatte ich wieder die Bilder meiner Eltern vor Augen, wie sie im Auto saßen und kurze Zeit später sah ich schwarz. Meine Augen tränten wieder. Ich schluchzte einmal und schon wurde die Tür aufgeschmissen und ein besorgter Chris kam herein gerannt. "Schsch, was ist passiert?", fragte er und nahm mich in den Arm. Ich ließ wieder einmal alles an seiner Brust raus und schluchzte ohne Ende. Er küsste meinen Scheitel und strich mir über den Rücken. "Herr Hint, reden Sie noch einmal mit ihr. Wir wollen hier schließlich alle nur das Beste für sie." 5 Sekunden später hörte ich, wie sich eine Tür schloss und versuchte mich dann wieder zu beruhigen. Nach 5 Minuten saßen wir immer noch so da, mit dem Unterschied, dass ich aufgehört hatte zu weinen. "Ist es jetzt besser?", fragte er mich flüsternd. Ich nickte und löste mich aus seiner Umarmung, bevor ich mir die getrockneten Tränen aus dem Gesicht wischte. "Die Schwester hat recht. Keine Angst, ich werde dich jeden Tag besuchen und bestimmt auch all deine engsten Freunde, wie Tobias. Wir wollen, dass du mit all dem Chaos zur Zeit klar kommst. Das ist die Sache mit deinen Eltern, dann das Erbe, dann der 'Schulwechsel' und dann auch noch das mit uns beiden und Janna." Er sah mich erwartungsvoll an, aber ich hatte keine Antwort parat. "Chris, ich ..." "Sag jetzt erst einmal nichts. Es ist sowieso Essenszeit und nach einer kleinen Stärkung weißt du bestimmt mehr." Ich nickte und wir küssten uns kurz, bevor die Tür wieder aufging und diesmal die ältere Schwester reinkam und mir das Essen auf meinen Beistelltisch stellte. "Guten Appetit", sagte sie noch, bevor sie mein Zimmer wieder blitzschnell verließ.
Ich aß in Ruhe und Chris sah mir dabei zu. "Möchtest du auch etwas von der Gemüselasagne?", fragte ich ihn mit vollem Mund. Er winkte nur lächelnd ab und sah auch sein Handy. Sein Blick sah nervös aus, also musste ich nachfragen: "Ist es Janna? Was ist los?" Er hörte mich anscheinend nicht, also fragte ich noch einmal, aber dieses Mal etwas lauter: "Hallo?! Erde an Christopher?! Ist das Janna?!" Er schaute schnell zu mir hoch und nickte sofort. "Sie fragt, wo ich bin aber das interessiert sie nicht. Ich mache mal mein Handy aus und..." "Nein warte. Ruf sie an und frag sie, was sie will. Ich essen hier in Ruhe weiter, dann weiß ich wenigstens, dass ich nicht beobachtet werde, während ich esse." Er lächelte, gab mir einen Kuss auf die Stirn und verließ mein Krankenzimmer. 'Was sie dann wohl besprechen?', fragte ich mich. Zunächst wollte ich versuchen zu lauschen, aber ich entschied recht schnell dagegen und aß lieber in Ruhe mein Mittagessen zu Ende.
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